Barcelona und die Paella

Der gemeinsame Urlaub in diesem Jahr liegt nun schon drei Monate zurück. Es fühlt sich schon wie eine Ewigkeit an. Vielleicht liegt es daran, dass ich die schöne Zeit, das leckere Essen und das gute Wetter sehr vermisse :) . Der Start in den Urlaub verlief sehr holprig, anstrengend und nervenzerreißend. Da dachte ich am ersten Tag noch, dass es schwierig wird einen guten Urlaub machen zu können. Aber da habe ich die Rechnung ohne Barcelona und meinem Herzensritter :) gemacht. 

Ausgangspunkt war eine Erkältung, die ich mir Gott sei dank vor dem Urlaub holte. Allerdings hatte der zufolge einen Husten mit sich gebracht, der es mir nicht einfach machte den normalen Alltag zu durchstehen. Dauerhusten, Hustenattacken, Kopfschmerzen, Fieber und wenig Schlaf. Das machte mich zu schaffen. Vorallem am Tag der Abreise. Ich entschied mich kurzerhand nochmal zum Arzt zu flitzen und bekam so einige Medikamente, sodass ich die Chance bekam, meinen Urlaub einigermaßen genießen könnte. Nachdem der Flug zwei Stunden Verspätung hatte, ich im Flugzeug Schwierigkeiten mit der Atmung und dem Husten hatte, freuten sich alle umliegenden Menschen im Flieger, dass sie meinen Dauerhusten zwei Stunden überstanden haben.  – die Medis lagen ja zur Sicherheit im Koffer (was ich vermutlich nie wieder so machen werde). In Barcelona kamen wir zu spät an, um ein Mietwagen zu organisieren. Und zu meiner vollen Freude, ging das erste Abenteuer in der Nacht schon los – Findet den Weg zum Hotel ohne Taxi! Mit Fieber, Husten und Kopfschmerzen gab es schönere Abenteuer als dieses. Aber auch das haben wir irgendwann in der Nacht geschafft. 

Und dann konnte es losgehen. Mit einem Plan in der Hand, mit den Medis im Rucksack und gut ausgestatteten Klamotten konnten wir losziehen. Die typischen Touristenattraktionen wurden in den ersten drei Tagen nach und nach von der Liste abgehakt. Dann ging es in die umliegenden Städte wie Sittges, Gerona und auf den Berg Montserrat. Und sogar einen Strandtag konnte ich mir ergattern. Die Wanderung im Naturpark, in dem Sandsteingebirge war wohl die Attraktion, die ich so überhaupt nicht machen wollte. Nach dieser Tour würde ich schon behaupten, dass es mit viel Wasser, gutem Proviant sehr schön war. Neben dieser langen Wanderung gab es dann noch (m)einen Strandtag für mich in Sittges. Am Nachmittag schön in der Sonne gebruzelt und am Abend dem Herzensritter es möglich gemacht, dass er fotografieren kann. 

Neben dem eigentlichen Urlaub war das Essen ein ganz großer Faktor. Ich wollte so viele kulinarische Erlebnisse mitnehmen. Patata bravas, Paella, Serrano-Schinken, Fisch und Aioli. Ganz oben mit dabei die Markthalle „Mercat de la Boqueria„. Noch nie habe ich solch eine Auswahl an Obst, frischen Fisch, Backwaren, Fleisch und Imbissständen gesehen. Diese Stände waren von allen seiten „offfen“, sodass man theoretisch schön auf die Lebensmittel niesen, spucken oder seine Cola verschütten könnte. In Deutschland wäre das vermutlich aus Hygienemaßnahmen gar nicht erlaubt – beeindruckend war die große Vielfalt an Fisch dennoch. Zwischen dem Getummel von unendlich vielen Menschen, die von der La Ramblas hineinströmten, gab es nicht nur leckere Säfte und Speisen, sondern auch einen Stand, an dem ich meine Gewürze für eine Paella kaufte. Ich vermisse diese Vielfalt an Lebensmitteln sehr. 

Besonders in den Momenten, in denen ich an unsere Abende denke. An jene Abende, an denen wir um 23 Uhr in einer Bar außerhalb der Innenstadt saßen und das typische spanische Leben genießen konnten. In kurzen Sachen und mit leckeren Nachos mit der weltbesten Guacamole. An die Abende, an denen wir uns wünschten, noch nicht nach Hause zu müssen und stattdessen die warmen Nächte weiter zu genießen. Irgendwann war es aber wieder so weit: Die Abreise. Zu diesem Zeitpunkt sehr froh, wieder nach Hause kommen zu können. Und mit etwas Wehmut solch eine schöne Stadt verlassen zu müssen, kamen wir am Flughafen wieder an. Dabei vergaß man dann die Erinnerungen, die nicht so schön waren – der Verkehr; die ganzen Straßen, die nach Urin rochen. Nach dem Urlaub war ich so hin und weg von den Patatas bravas und der Paella, dass ich uns den Flair mit einer guten Paella wieder zu uns holte. Und was wäre aus mir nur geworden, wenn ich euch nicht ein kleines Mitbringsel mitgebracht hätte :)

Paella
Vorbereitungszeit
30 Min
Kochzeit
1 Std
Gesamte Zeit
1 Std 30 Min
Vorbereitungszeit
30 Min
Kochzeit
1 Std
Gesamte Zeit
1 Std 30 Min
Zutaten
  1. 400g Paellareis
  2. 1 Paprika
  3. 2 Tomaten
  4. 1 Zwiebel
  5. 150 Calamaris
  6. 12 Miesmuscheln
  7. 12 Venusmuscheln
  8. 12 Riesengarnelen/Gambas
  9. 200g Schrimps
  10. Olivenöl
Gewürze
  1. optional Paellagewürz (Knoblauch,Salz, Cucuma, Fenchel, Pfeffer, Paprika)
  2. 1g Safran
  3. 1/2 TL geräucherte Paprika (Pulver)
  4. Salz
  5. Pfeffer
  6. Petersilie
  7. 1 - 1,5l
  8. Eine Biozitrone
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Vorbereitung
  1. Das Gemüse wie Paprika, Tomate und Zwiebel würfeln - beiseitelegen.
  2. Den Knoblauch abziehen und fein würfeln.
  3. Die Petersilie waschen und fein schneiden - beiseitelegen
  4. Den Calamaris in Ringe schneiden.
  5. Einen Topf mit Wasser bereitstellen.
Reis
  1. Eine große Pfanne mit Olivenöl erhitzen und den Reis darin glasig dünsten.
  2. Dazu das Gemüse und den Knoblauch geben, kurz mitanbraten.
  3. Mit 0,5l Brühe ablöschen und köcheln lassen. Dabei immer wieder etwas Brühe nachgießen, bis der Reis gar ist. Gewürze nach Geschmack hinzufügen.
  4. Den Topf mit Wasser zum Kochen bringen und die Muscheln kochen, bis sie sich öffnen.
  5. Eine weitere Pfanne mit etwas Öl erhitzen und darin die Calamarisringe, die Gambas und die Schrimps darin anbraten.
  6. Ist der Reis gar, die Schrimps und die Calamarisringe unter den Reis mischen. Die Gambas und die Muscheln darauf drapieren. Die Zitrone achteln und auf der Paella verteilen. Die Petersilie oben drüber streuen.
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