Pflaumenrose

Ganz nach dem Motto: „Wenn’s Äpfel regnet und Birnen schneit, dann beginnt im Garten die herrlichste Zeit […]“. Im Kindergarten eines der wichtigsten Morgenlieder. Für mich einer der neuen Ohrwürmer, der nicht von allein gehen möchte. Insbesondere dannn nicht, wenn ich in der Küche stehe und Äpfel, Birnen oder Pflaumen schneide. Für mich gehört der Herbst zu einer der schönsten Jahreszeiten, unter der Voraussetzung, dass er mit vielen Sonnentagen gesegnet ist und die Bäume in bunten Farben erstrahlen :) .

Gerade ist es bei uns nicht der Fall. Eher typisches Aprilwetter. Im 30-Minuten-Takt regnet es, dann scheint die Sonne und danach beginnt der Regen wieder. Mit diesem wechselhaften Wetter kommt aber gerade die Begeisterung wieder herzhaft zu kochen. Aber nicht nur das Bedürfnis zu kochen weckt meine Lust wieder in der Küche zu stehen, sondern auch die leckeren und saisonalen Lebensmittel. Sie sind der Grund, weshalb wir in der Kita den leckersten Pflaumenkuchen (den ich mithilfe meines Rezepts) backen konnten. Es scheint, als hätte ich zum ersten Mal ein gutes Rezept für einen guten Hefeteig und den Kniff auch herausgefunden zu haben. 

Da es in der Kita ja nun einen Pflaumenkuchen gab und ich ihn nicht noch einmal backen wollte, kam ich auf eine ganz andere Idee – wobei der Herzensritter sich sehr auf einen Pflaumenkuchen gefreut hätte. Ich fand auf Pinterest einen Link, der mich zu Kleines Kulinarium führte. Dort gibt es ein leckeres Rezept zu Erdbeeren mit Pudding auf einem Hefeteig. Nun gut, Erdbeeren gibt es ja nun nicht mehr, aber Pflaumen. Da ich aber mehr oder weniger am Hefeteig interessiert war, begann ich für die Kinder im Kindergarten den Hefeteig in ein Tassenrezept umzuwandeln. Am Ende sind ganz andere Mengen herausgekommen, aber er hat wunderbar funktioniert. Nun habe ich den Teig ein weiteres Mal gemacht – für eine Pflaumenrose :)  . So nenne ich sie einfach mal.

Die Zubereitung forderte mich nur in dem Zusammenlegen einzelner eingedrehter Stränge heraus. Der Teig, das angedickte Pflaumenpüree, welches nur aus Pflaumen, Zimt und etwas Pflaumentrunk bestand, waren eines der leichtesten Herausforderungen, die ich bisher im Backen erleben konnte. Klingt albern, aber ich hatte das Gefühl, dass ich dafür kein Rezept brauchte. Ich habe mich grob an das Rezept gehalten, musste aber auch ein bisschen nach Gefühl gehen. Ich war mir dabei stets bewusst, dass es klappt. Der Teig war bereit zum Verarbeiten. Ich teilte ihn in 4 Teile auf, rollte ihn dünn aus, bestrich ihn mit den Pflaumenpüree und rollte die langen Bahnen ein. Diese wiederum wurden eingedreht und aus der Mitte ringsherum gelegt. Oben drauf noch etwas von den Pflaumenpüree und ab in den Ofen. Mhhhh :)  

Für den Kuchentisch am Sonntag eine sehr schmackhafte Angelegenheit. Das Zusammenspiel der säuerlichen Pflaumen und den süßlichen Hefeteig ist ein kleines Träumchen. Zwar relativ „langweilig“ und einfach gehalten, macht aber den Sonntag Nachmittag zu einem gelungenen Abschluss der Woche. 

 

Pflaumenrose
Vorbereitungszeit
2 Std
Kochzeit
1 Std
Gesamte Zeit
3 Std
Vorbereitungszeit
2 Std
Kochzeit
1 Std
Gesamte Zeit
3 Std
Pflaumenpüree
  1. 1kg Pflaumen
  2. 150 ml Pflaumentrunk
  3. 1/2 TL Zimt
  4. ggf. Speisestärke zum Andicken
Teig, abgemessen mit einer Tasse mit 200ml Fassungsvermögen
  1. 3/4 Würfel Hefe
  2. 4 1/2 Tassen Mehl
  3. 1 Tasse warme Milch
  4. 2 Eier
  5. 1/4 = 75g weiche Butter
  6. 6 EL Zucker
  7. 1 TL abgeriebene Zitronenschale
  8. Eine Prise Salz
Garnierung
  1. 1 Pflaume
  2. 5 TL gehäuften Puderzucker
  3. Wasser
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Pflaumenpüree
  1. Pflaumen entseinen und fein würfeln und in einen Topf geben.
  2. Pflaumentrunk und Zimt hinzugeben.
  3. Die Pflaumen bei mittlerer Hitze weich köcheln lassen.
  4. Die weichen Pflaumen pürieren und ggf. noch mit Zimt abschmecken.
  5. Abkühlen lassen.
Teig
  1. Die Hefe in eine kleine Schale zerbröseln. 1 EL Zucker hinzugeben.
  2. Milch lauwarm erwärmen und zu der Hefe in der Schale hinzufügen.
  3. Hefe 5 Minuten auflösen lassen.
  4. In eine große Schüssel Mehl, Zucker, weiche Butter, 2 Eier, Zitronenschale geben.
  5. Die aufgelöste Hefe in die große Schüssel hinzugeben und mit dem Knethaken ca. 5 Minuten gut durchkneten.
  6. Den Teig für eine Stunde am warmen Ort gehen lassen.
  7. Eine Form mit Fett bestreichen.
  8. Den Ofen auf 150° Umluft vorheizen. Bei Ober- und Unterhitze auf ca. 170/175°.
  9. Danach den Teig mit dem Knethaken erneut kneten und halbieren.
  10. Diesen auf einer bemehlten Fläche in einem Rechteck dünn aurollen.
  11. Den Teig erst der Länge, dann der Breite halbieren.
  12. Die Rechtecke bis zur Hälfte mit dem Pflaumenpüree bestreichen.
  13. Mit der bestrichenen Hälfte beginnen den Teig einzurollen. Die Stränge selbst noch einmal eindrehen. Oben drauf noch das restliche Pflaumenpüree verstreichen.
  14. Optional: Eine Pflaume fein würfeln und oben auf der Rose verstreuen.
  15. Von der Mitte ausgehend die Stränge im Kreis nach Außen legen.
  16. Nochmals 15 Minuten am warmen Ort gehen lassen.
  17. Die Pflaumenrose nun eine Stunde auf mittlerer Schiene backen. Nach 30 Minuten die Rose mit Alufolie bedecken, da sie sonst oben verbrennt.
  18. Gut abkühlen lassen.
Zum Schluss
  1. Puderzucker mit etwas Wasser mischen und auf dem Kuchen verteilen.
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