[Küchenwunder] Bratapfel

Eines der bekanntesten Düfte zu Weihnachten ist der Bratapfel. Im Tee, aus dem Räuchermännchen, aus dem Ofen und wo es der Industrie noch so erlaubt ist mit Aromen und Düften zu arbeiten. Ich behaupte auch, dass er zu den beliebtesten Gerüche der Weihnachtszeit gehört – zumindest bei mir. Aber um ganz ehrlich zu sein: einen Bratapfel habe ich bisher noch nicht gegessen (glaube ich zumindest). Ich wüsste auch nicht, wann ich mal einen gegessen haben sollte. Ich habe aber vermehrt gehört, dass viele einen Bratapfel geschmacklich nicht mögen und er doch besser als Raumduft seinen Glanz versprühen sollte.

Ich wollte es aber wissen. Also anlässlich des 4.Advents dachte ich an einen leckeren Nachtisch, der den Braten zwar nicht in den Schatten stellt, aber einen krönenden Abschluss darstellt. Zudem hatte ich auch zu viele Äpfel im Hause, die irgendwie weg mussten. Also boten sie sich für ein leckeres Dessert an. Und auch hier dachte ich an meinen Amaretto, der mir in den letzten Tagen im Wege stand, ich ihn aber unbedingt verwenden wollte. Plötzlich war auch in der Füllung ein Schuss davon enthalten. Die Zubereitung ist ein kleines Kinderspiel, nicht so schwer, wie ich es am Anfang vermutet hätte. In der Zubereitung kann man selbst nicht viel falsch machen und den Rest macht eh der Backofen. Ich weiß immer noch nicht warum ich jedes Mal gegrübelt, habe einen Bratapfel zu machen. Ich habe aber gehört, dass es für alles das erste Mal gibt – so auch für meinen Bratapfel.

Als die Bratäpfel den heißen Temperaturen im Ofen ausgesetzt waren roch es bereits in der Wohnung herrlich weihnachtlich nach Bratapfel. Irgendwann piepte die Uhr, die uns sagte, dass die Bratäpfel nun fertig sind. Ich war nach wie vor skeptisch und konnte mir nicht vorstellen, dass es schmecken sollte. Zufällig waren genau noch zwei Esslöffel Vanilleeis im Tiefkühler drin, welches ich mit einem Apfel dem Herzensritter überlassen habe. Und ganz ehrlich: der Bratapfel an sich ist schon lecker. ABER mit dem Vanilleeis ist es „episch“, wie es mein Herzensritter bezeichnen würde. Meine Empfehlung Bratapfel mit leckerem Eis!

Bratapfel
Vorbereitungszeit
15 Min
Kochzeit
30 Min
Gesamte Zeit
45 Min
Vorbereitungszeit
15 Min
Kochzeit
30 Min
Gesamte Zeit
45 Min
Zutaten
  1. 4 ausgehöhlte Äpfel (z.B. Breaburn)
  2. 2 Äpfel
  3. 2 EL Mehl
  4. 3 EL Haferflocken
  5. 1 EL weißen Zucker
  6. 2 EL braunen Zucker
  7. 1 EL Rosinen
  8. 2 EL Butter
  9. 5 cl Amaretto
  10. 1 EL gehobelte Mandeln
  11. Zitronensaft
  12. 1/4 TL Zimt
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Zubereitung
  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Von 4 Äpfeln den oberen Teil abschneiden und aufbewahren. Den unteren Teil mit einem Löffel aushöhlen. Diesen mit Zitronensaft einpinseln, damit er nicht braun wird.
  3. Weitere zwei Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden.
  4. Eine kleine Pfanne mit 1 EL Butter erhitzen. Darin die gewürfelten Apfelstückchen 8 Minuten braten. Zu den Äpfeln in der Pfanne 1/4 TL Zimt hinzugeben. Außerdem 1 EL gehobelte Mandeln.
  5. In einer kleinen Schüssel die Zutaten: Mehl, weißer und brauner Zucker, Haferflocken, 1 EL Butter und den Amaretto verühren bis eine breiige Masse entstanden ist.
  6. Die Äpfel abwechselnd mit dem Brei und mit den angebratenen Äpfeln füllen und in eine ofenfeste Form "stellen".
  7. Die Äpfel nun im Ofen für ca. 20 Minuten backen.
  8. Im Anschluss mit einer Vanillekugel oder Sahne servieren.
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