Ein kleines bisschen WM-Fieber ist doch erlaubt

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Die Fußball-WM in Brasilien wird in diesem Jahr besonders kritisch entgegen getreten. Die gegeben Umstände, die dort auf die Menschen treffen, machen es den wortwörtlich armen Menschen nicht einfacher. Unzählige Gelder fließen in eine weltweit bekannte Sportart, während andere nach Essen schreien. Es ist diesen Menschen gegenüber nicht fair. 

Natürlich ist es gegenüber den armen Menschen dort nicht fair, Gelder für Infrastruktur und Stadien auszugeben, obwohl es an anderen Stellen mehr denn je benötigt wird. Deshalb schwören einige darauf, die WM voll und ganz zu vermeiden. In jeglicher Hinsicht. Ob es nun Produkte sind, die mit der aktuellen WM werben oder gar die Übertragung der Spiele. Alles was mit der WM zu tun hat, wird nicht angerührt. Ich kann es verstehen, möglichst die Produkte zu vermeiden, die mithilfe der WM werben. Aber sollte nicht ein bisschen WM-Fieber erlaubt sein?

Ich denke schon. Ich bin auch nicht der Freund davon, Sammelhefte oder andere Produkte zu kaufen, die die WM an sich unterstützen, aber nicht die Menschen, die außerhalb des Stadions leiden. Aber ich bin ein Freund davon, in der Gesellschaft sich für das deutsche Team zu freuen, wenn sie ein Tor geschossen haben. Und wenigstens die Deutschlandspiele sollte man sich anschauen. Ich sitze natürlich nicht so gefesselt, wie manch andere Menschen vor dem Fernseher und analysiere die Pässe. Ich interessiere mich lediglich für die ganzen Regeln, und beschäftige mich nebenbei auch mal mit anderen Dingen – dennoch höre ich das Spiel mit. Ich weiß natürlich auch nicht viel über die Hintergründe der WM und irgendwelche Auswahlkriterien. Dennoch hat eine WM einen Stellenwert in der Gesellschaft. Trotzdem respektiere ich die Entscheidungen der Menschen, die WM vermeiden wollen.

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Heute steht das Spiel Deutschland gegen Ghana an. Diesmal sind wir auch zu einem gemeinschaftlichen Abend eingeladen.  Diesbezüglich habe ich mich mit meinen Muffins auseinander gesetzt. Dadurch, dass ich nichts kaufen wollte, habe ich mich ganz einfach für die Farben der Mannschaften entschieden. Dafür habe ich mein Muffinsrezept genutzt. Nur ohne Preiselbeeren. Dennoch habe ich in jeden Muffin eine Himbeere gesteckt, damit es ein wenig fruchtig ist. Den Grundteig habe ich in verschiedene Schalen aufgeteilt und mit Lebensmittelpaste eingefärbt. Ich kann sie jedem wärmsten empfehlen. Sie sind ergiebig und sind schön knallig! Das ist mein Beitrag für den Abend. Ich habe aus biologischer Hinsicht gelernt, dass das Beisammensein und das gemeinschaftliche Essen Hormone ausgeschüttet werden, die das eigene Wohlbefinden mit den Menschen fördert. Und da es nichts schöneres gibt, als die Freude und Gefühle mit anderen Menschen zu teilen, haben wir uns dafür entschieden.

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