Paris Teil I

Es hat sich wohl bemerkbar gemacht, dass ich in den letzten Tagen im Internet ein wenig inaktiv war. Das lag daran, dass ich für ganzen sieben Tage die Pariser Stadtluft geschnuppert und gefühlt habe. Zudem konnte ich jeden Tag Paris vom Fahrrad auf’s Neue betrachten und kleine Details der Stadt entdecken. 

Gut, wir räumen meinen zweiten Einleitungssatz mal ein wenig auf: Die Pariser Stadtluft stinkt einfach nur! Das liegt wohl an den schlecht fahrenden Autofahrern, viel zu kleinen Straßen und seltsamen Ampelschaltungen. Ich hätte mir auch zu Beginn ein Auto von unten anschauen können, aber meine Finger an der Bremse waren (Gott sei Dank) schneller. Wir hatten wohl eher Angst um unser Auto, mit dem wir nach Paris gefahren sind.

Ich habe eigentlich nicht vor meinen Urlaub im Detail zu erzählen. Darum gibt es eine kleine Übersicht unserer Stadttour in drei Teilen mit einer kleinen anhängenden Galerie. Zudem sage ich an dieser Stelle, dass wir nur mit dem Fahrrad unterwegs waren, bei 35°C in der Sonne und wir dadurch nun nicht übermäßig viele Sehenswürdigkeiten am Tag gesehen haben. Aber es lohnt sich auf jeden Fall ein Rad auszuleihen. Wir haben dadurch wunderschöne Ecken in Paris gefunden, die in keinem Reiseführer stehen.

Montag:

Nachts um drei sind wir mit unserem treuen Gefährt, dem Auto, durch Belgien und letztendlich über Landstraßen nach Paris gefahren. Ich habe die Hälfte der Fahrt geschlafen, was sich auch als richtig bewiesen hat. Wir kamen gegen 10 Uhr am Vormittag an. Den Zugang zu unserem Hotelzimmer hatten wir jedoch noch nicht. Also haben wir die Koffer wieder zurück in das Auto gebracht und unsere Fahrräder abgeholt. Mit diesen sind wir gleich an die Seine gefahren und haben eine Brücke mit ganz vielen Liebesschlössern entdeckt. Die Brücke führt zu dem Institut de France.

Dienstag:
Am Dienstag wollten wir mit dem Fahrrad Sacré Cœur besuchen. Auf dem Weg dahin sind wir an einem Friedhof hängen geblieben. Das ist der Nordfriedhof in Paris und dort unter den Namen Cimetière de Montmarte bekannt. Die Friedhöfe unterscheiden sich mit denen in Deutschland. In Paris wurden für die Verstorbenen Grabkammern errichtet, bei uns hingegen sind es ja „nur“ Grabsteine. Heinrich Heine, ein deutscher Schriftsteller, fand dort seine letzte Ruhe, genauso wie Émile Zola, der allerdings einige Zeit später ins Panthéon überführt wurde. (Das sagen mir ein paar Recherchen, aber Psst!)

Im Sacré Cœur waren wir selbstverständlich auch. Von außen wahnsinnig schön. Innen waren wir von den Ständen enttäuscht. Ich nenn‘ diese Automaten einfach mal „Münzprägeautomaten“. Diese standen einfach mal irgendwo in den Gängen und ich finde, dass das viel respektloser ist, als ein Foto in der Basilika zu machen. Denn zu fotografieren ist in der Basilika untersagt. Im hinteren Bereich der Kirchen sind meistens Gräber der Erzbischöfe. Diese wurden freundlicherweise mit Kisten voller Kerzen zugestellt. Leider durften wir kein Bild der Decke machen, weil das respektlos sei. Ich kann es ja verstehen, wenn der Eigentümer nicht will, dass Bilder gemacht werden, aber muss ein historisches Gebäude unnötig als Souvenir-Lager dienen?

Ein paar Schritte vom Sacré Cœur entfernt befand sich der Place du Tertre. Ein kleines Künstlerviertel, in dem es sehr schwierig ist, eine Standlizenz als Künstler zu bekommen, um dort zeichnen zu dürfen. Auf diesem kleinen Platz warten die Maler und Karikaturisten nur auf die Touristen. Neben den Malern gibt es dort diverse Restaurants und Cafés, die aufgrund des Charmes förmlich dazu einladen einen Kaffee zu schlürfen.

Auch den Arc de Triomphe haben wir nach dem Sacré Cœur besichtigt. Von unten und oben, wobei ich oben eher eine Verschnaufpause eingelegt habe. 

 Mehr Bilder findet ihr auf tafelzwerk-fotografie.de!

 

 

4 thoughts on “Paris Teil I

  1. wunderschöne Bilder, Onkelchen haben sie auch gefallen,Stupsi konnte sie noch nicht sehen, hat gerade geschlafen.

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