Mittwoch: Museum Koenig

Bevor ich den Weg ins nebenstehende Museum gegangen bin, ging es für mich Salz und Pfeffer kaufen. Nebenbei dachte ich auch an eine Postkarte. In Bonn fand ich nur einen Kiosk, der Postkarten verkaufte und das auch noch ohne Briefmarken. „Da müssen Sie zum Postamt gehen“, sagte der lächelnde Mann zu mir.

Zu doof, dass ich nicht wirklich wusste, wo das war, aber seltsamerweise stand ich dann nach ein paar hundert Metern vor dem Postamt. Vor dem Postamt steht das Beethovendenkmal. Nach dem Deutschlandfest vom 3.Oktober haben es die Arbeiter bis heute noch nicht geschafft die Bühne abzubauen. Aus diesem Grund konnte ich das Denkmal nur von hinten fotografieren. Danach machte ich mich auf den Rückweg.

Neben unserem Hotel steht das Museum Koenig. Dieses ähnelt unserem Naturkundemuseum in Berlin. Für nur 1,50€ bin ich motivierend mit Kamera hineinspaziert. Das Museum Koenig verfügt über drei Etagen mit vielen Schaukästen. Das Erdgeschoss unterteilte sich in verschiedene Regionen von der Welt. Dabei wurde der Raum den jeweiligen Umgebungen angepasst. Zum Beispiel wurde die Region Savanne dementsprechend gestaltet.

 

 

Begonnen hat mein Rundgang in Mitteleuropa.

 

Weiter ging es dann mit der Wüste. Neben den Tieren, die man dort zu sehen bekam, wurden auch Probleme dargestellt, wie zum Beispiel die Desertifikation. Das bedeutet so viel wie das „ungewollte Entstehen einer Wüste“. Darunter leiden natürlich diese Tiere:

 

 

Anschließend habe ich einen Kurztrip in die Arktis gemacht. In der Arktis wurde dann der Walfang angesprochen. Mitten im Raum stand ein Zwergwalskelett, welches eine Länge von etwas über 6 Meter hat. Auch ein Seeelefant war mit 3 Metern Länge sehr bewundernswert.

 

 

Tiger, Affe und Co. fanden sich im Regenwald wieder. Hier wird natürlich über die Abholzung des Regenwaldes informiert sowie das Artensterben in dieser Region. Es stand geschrieben, dass pro Tag 68 Arten aussterben, bevor sie eigentlich bezeichnet oder entdeckt wurden.

 

Die Haupthalle faszinierte mich am meisten. Ich war in der Savanne. Die Halle ähnelte einem Tierpark. Ausgestattet mit einem Fernglas konnte ich dort alle Tiere von weitem ansehen.

 

 

 

 

 

Auf den nächsten zwei Etagen wurden dann eine Menge Vogelarten präsentiert. Ich muss schon sagen, dass es hässliche, aber auch hübsche Vögel gibt. Ein Beispiel wäre hier der Argusfasan. Ich musste schon einige Sekunden suchen, wo überhaupt der Anfang von dem Vogel ist. Ich fand den Kopf zwischen seinem Federkleid. Auch der „Kiwi“-Vogel stand im Schaufenster. Eigentlich ist der Piepmatz aus Youtube bekannt. Auf der letzten Etage fanden sich dann Tiere, die nicht zugeordnet werden konnten. Diese waren zum Teil auch gar nicht benannt. Aus diesem Grund kann ich da keine Namen nennen.


Den Besuch war es wert, schon allein, weil es so gut wie nichts kostete.

3 thoughts on “Mittwoch: Museum Koenig

  1. Das ist ja schon fast kostenlos ^^ und bist du immernoch in Bonn oder wieder zu Hause? :)
    Musst mir dann noch alles ausführlich erzählen, was du alles Schönes gemacht hast :D

    see ya <3

  2. 1,50€ ist ja quasi geschenkt :D
    Aber die Tiere sind wirklich alle (!!) künstlich hergestellt worden?
    Einige sehen nämlich so echt aus :(

  3. Ja, das ist wirklich quasi geschenkt! =)
    Als du mir das erzählt hast, war ich schon sehr erstaunt und wenn ich die Bilder jetzt sehe, dann ist das nicht nur quasi geschenkt, nein es ist geschenkt!
    Die Haupthalle sieht wirklich fantastisch aus! =)

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