Kurzmitteilung 2.0

Liebe Freunde der Sonne, endlich habe ich jetzt auch Zeit für mich. Das heißt, dass ich gleich ins Bett fallen werde von der harten Woche. Eigentlich sind es ja nur die letzten 3 Tage gewesen, die zwar schnell vorbei gegangen sind, aber mir keine Ruhe ließen. Nun, es ist Freitag. Viele haben spätestens nach dem 4. Unterrichtsblock „Ferien“ geschrien und waren wie vom Erdboden verschluckt. Das konnte ich einfach noch nicht sagen, denn ich durfte mich um klein Püppi wieder kümmern.

An sich ist das gar kein großes Problem, aber nach so einer Woche, da war ich ein wenig demotiviert. Das legte sich mit dem Gedanken an die Kleine. Zwischenzeitig konnte ich meinen Koffer für Bonn ein wenig füllen. Und jedes Mal, wenn ich in den Kleiderschrank schaue, sehe ich meinen neuen Mantel, den ich unbedingt tragen will, aber solange die Temperaturen über 20° C liegen, macht das kein Sinn – es sieht zu sehr nach Winter aus. Also nahm ich eben nur die Sachen aus dem Schrank, die ich eventuell tragen würde. Jeder Mann weiß, Frauen nehmen 500 Sachen mit und davon ziehen sie 150 an. Ein Mann brauch über die Woche eine Unterhose – kann man ja schließlich wenden. Blödsinn, aber im Nachhinein ärgert es mich, dass ich nicht doch das ein oder oder andere T-Shirt mitgenommen habe.

Um 16:30 Uhr ging es so langsam los. Laptop in die Tasche, Waschzeug und ein paar Klamotten mit hineingestopft – das muss passen. Vorher noch eine Flasche Tee gekauft, damit ich auch über die Fahrt gut versorgt bin. Bis Ostkreuz war alles schön. Ich weiß nicht, ob einige die Bushaltestelle am Ostbahnhof kennen, aber wer sie kennt, der weiß wovon ich rede – Obdachlose, die vor einem die Zigarettenstummel aufsammeln, dann liegt überall Müll herum und es stinkt fürchterlich. Ab und zu habe ich auch etwas Angst, dass meine Tasche unfreiwillig einen Abgang in die Hölle macht. Der Bus war dann meine Rettung – dachte ich zumindest. Die Klimaanlage war an, so kalt wie es nur ging. Resultat der Geschichte: Eiszapfen an der Nase, blaue Hände und Schüttelfrost.

Als ich dann die Kleine sah, taute ich auf. Ja, so ist das, wenn ich Kinder lachen sehe. Es ging zum Spielplatz. Ich war sehr erstaunt über die Kinder, die sich ständig bei mir entschuldigt haben, wenn sie irgendwelche Schimpfwörter benutzt haben. Da die kleine Püppi den Kindergarten besucht, trifft sie hier in der Gegend oft Kinder aus ihrer Gruppe. So traf sie Heinrich* und seine Eltern und kaum hat man sie gesehen, schon war ich mit ihnen im Gespräch. Schon schön, wenn man sich nebenbei unterhalten kann, wenn die Kiddies am spielen sind. Zum Schluss ging es dann wieder leckeres Eis essen. Ich kann jedem dieses Eis empfehlen. Vanille & Marille nennt sich der kleine laden, in dem die Kugel ein Euro kostet, aber dafür ist das so wahnsinnig lecker. Es gibt dort die verschiedensten Sorten: KiBa, Mango, Passionsfrucht, Pink Grapefruit, Banane mit Schokostückchen – alles ist selbstgemacht und das schmeckt man auch. Immer wieder bin ich davon begeistert. Ich habe auch gehört, dass es das beste Eis von Berlin sei. Ich finde, dass es bis jetzt sogar zutrifft  und ich kann es nur weiterempfehlen.

Und nun ist es an der Zeit, dass ich auch mal zur Ruh‘ komme.

 

Anhang: Vanille & Marille findet ihr in der Hagelberger Straße 1, 10965 Berlin- Kreuzberg bzw. auch im Internet unter www.vannille-marille.de  

 

*Name geändert

 

3 thoughts on “Kurzmitteilung 2.0

    1. Das Teil wiegt 1 1/2 kg – also ziemlich schwer für ein Mantel und den habe ich gefälligst zu tragen ^^
      Wenn der Abreisetag so warm sein sollte, dass ich den Mantel in den Koffer stecken muss, besteht die Gefahr am Flughafen „Übergepäckgeld“ zu zahlen. Darauf haben wohl die wenigsten Lust.
      Also muss es an dem Tag einfach kalt sein.

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