LOOM

Loom brands-5

Hach, ja. Ich bin auch hinter jeglichem „Ramsch“ hinterher. Ich weiß nicht so recht, aber kennt ihr das Gefühl einmal etwas erlebt zu haben, und plötzlich erleben’s alle? Gutes Beispiel ist die Schwangerschaft im Bekanntenkreis. Einer ist schwanger und plötzlich sind viele andere Menschen es auch. Und so geht es mir gerade mit den Gummiarmbändern.

Ich war vor einem Monat mal wieder im Kramladen und scannte die Regale nach brauchbarem Material ab. Bis ich dann zwei Mädels hörte, sie waren etwa 10 Jahre alt und standen vor einem Regal und unterhielten den halben Laden. „Die haben ja nur noch die Durchsichtigen, die sind doch voll doof.“  Naja, junge Mädchen finden ja so einiges doof, aber was kann man denn in der Bastelecke doof finden?! Mein schneller und hektischer Gang überflog die Gummibänder und dachte mir, dass das ja nicht so spannend sein kann. Ich vergaß diese Gummiteile wieder.

Nun bin ich in den letzten Tagen und Wochen oft auf diese Gummiarmbänder (Loom Brands) gestoßen und fand die Art und Weise ja ganz nett. Aus den Gummiringen kann man Armbänder, aber auch Figuren für Schlüsselanhänger herstellen. Dann habe ich mir Videos dazu angeschaut – und dann wollte ich es ausprobieren. Doch dafür wollte ich nicht extra 10 Euro ausgeben, um das mal „auszuprobieren“. Ich begab mich in den Actionladen um der Ecke. Dort gibt es jeglichen Trendramsch.  Ich erinnerte mich, dass dort die zwei Mädels sich beschwert haben, dass es nur noch durchsichtige Gummibänder gab. Im Geschäft, welches aus den Niederlanden kommt, gibt es vieles für den schmalen Taler. So auch, das Loom-Set. Mit Hakenbrettchen und Gummies. Für 3 Euro kann ich da ja nicht viel falsch machen. Für das Geld kann ich das gerne ausprobieren. Nachdem ich feststellen musste das das Hakenbrettchen komisch konstruiert wurde und ich das dazugehörige Video 5 Mal von vorn gucken musste, um die Fehlkonstruktion zu begreifen, habe ich es dann auch mal auf die Reihe bekommen, eine Armband zu „loomen“?! Ich nenne es einfach häkeln – klingt verständlicher.

Loombrands

Fazit:
Es ist eine nette Kleinigkeit. Es ist ebenso ein Hype um die Gummiebänder, wie damals um die Scoobidoo-Bänder. Ab 16/18 Jahren wird das Loomen relativ uninteressant. Daher ist das aber eine super Beschäftigung für die jungen Schulkinder, für die die Freunde wichtig sind und sich eben auf diese Art und Weise Freundschaftsbänder basteln können. Ich kann mir das auch für die OGS/Hort super gut vorstellen, aber für meine Werkeleien werden die Gummiarmbänder wohl keinen Verwendungszweck finden  – zumindest keine 600 Stück!

2 thoughts on “LOOM

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